Volkshochschulkurs „Nordische Mythen“

September 22, 2014 in Veranstaltungen

Wir möchten hier auf unserer Seite einen Kurs der Volkshochschule Schleswig empfehlen: An vier Abenden im Oktober und November geht es dort um „Nordische Mythen“. Durch Hintergrundinformationen, aber auch durch lebendiges Nacherzählen durch Anne Paysen-Petersen werden die „eindrucksvollen Gestalten“ und ihre Geschichten lebendig.

Am ersten Abend liegt der Schwerpunkt auf Herkunft, Quellen und Überlieferung der Geschichten, die von der religiösen vorchristlichen Vorstellungswelt der Nordeuropäer berichten. Beim zweiten Termin stehen drei Sagen im Mittelpunkt, in denender ambivalente Loki Hauptfigur ist und die den Ursprung und die Erschaffung der Welt(en) erklären. Von Liebe und Kampf zwischen Göttern und Riesen handelt der dritte Abend. Den vierten Abend geht es wiederum um drei Sagen, die diesmal das Weltende mit dem Untergang der Götter im Ragnarök schildern.

Der Kurs mit 4 Abendterminen kostet 24,- Euro. Der Besuch einzelner Termine ist zu jeweils 8,- Euro möglich. Die Abende werden von altnordisch gesungenen Liedern mit instrumentaler Begleitung abgerundet.

Plakat mit verschiedenen wikingerzeitlichen Darstellungen um den Text herum, der den Kurs mit vier Terminen zum Thema Nordische Mythen näher beschriebt.
vhs Schleswig, Kurs 14B201.55
im Haus der Volkshochschule, Königsstraße 30, Raum 12 (EG)
jeweils Mittwochs 18:30 bis 20:00 Uhr
22.10.2014
29.10.2014
5.11.2014
12.11.2014

Hier geht es zur Beschreibung auf der Seite der Volkshochschule, wo man und frau sich anmelden kann.

Aufbruch zum „Lütjenburger Aufbruch“

September 5, 2014 in Allgemein

Haha, Wortwitzelei… Wir brechen jedoch tatsächlich auf, denn wir fahren gleich los, um vom 6. bis 7. September an der Veranstaltung bei der Lütjenburger Turmhügelburg teilzunehmen. Ihr findet uns also Samstag und Sonntag dort. Der Laden ist daher am Freitag nachmittag und Samstag geschlossen.

Aufbruch

Wir hatten es ja schon in der letzten Woche angekündigt, allerdings mit einem anderen Plakat: THB

Das Wetter soll gut werden bzw. bleiben, vielleicht sind daher sogar die lustigen Strohhüte des Plakates zu sehen. 😉 Kommt also ins Niental und habet dort mit uns eine schöne Zeit!

Valsgaard in Wallsbüll

August 14, 2014 in Umgebung

Scan des Werbezettels für die Veranstaltung mit Holzfigur im Vordergrund und holzschindelgedecktem Gebäude im HintergrundAm nächsten Wochenende sind wir mit Sack und Pack in Wallsbüll zu finden. Dort befindet sich die wikingerzeitliche Hofanlage Valsgaard – diese ist in den letzten Jahren auf dem Freizeitgelände Ellunder Straße entstanden. Der Ortsname von Walsbüll könnte auf eine Besiedlung durch einen Wikinger-Jarl namens „Val“ zurückzuführen sein, wie auf der Seite des Vereins informiert wird. Die Hofanlage, die mit unterschiedlichen Materialien und mit verschiedenen Gebäudetypen aus einer Zeitspanne von ca. 700 bis 1.100 nach Christus in Eigenleistung des Vereines nachgebaut wurde, könnte ein Abbild seines Hofes „Valsgaard“ sein.

Informationen zu dieser Anlage sind sowieso immer in unserem Infobereich im Ladeneingang zu finden, und ein Besuch an einem Wochenende ist, gegebenenfalls nach Terminabsprache, lohnenswert. Hier die Infos zu Führungen oder Gruppenterminen.

Neben den verschiedenen Häusern wird dort am Samstag und am Sonntag anlässlich der  „6. Schlacht bei Wallsbüll“ ein Markt für Besucher geöffnet sein. Damit wir nicht erst im Dämmern des Abends unsere Zeltkeile suchen, werden wir Freitag schon tagsüber dort aufbauen. Das heißt, dass der Laden am Freitag, dem 15.8. und Samstag, dem 16.8.2014 geschlossen sein wird. Aber für die, die uns besuchen wollen, sollte der Weg zwischen Beowulf Schleswig und Valsgaard zu finden sein. Montag sind wir dann wieder im Lollfuß anzutreffen. 🙂

 

Schon Theodor Storm schrieb über guten Met und das Wetter…

August 2, 2014 in Ausflugstipps, Umgebung

Blick über die Steine des Langbettes hinweg auf die staubiggelbe Weite abgemähter Getreidefelder.

„Dunst ist die Welle,
Staub ist die Quelle!
Stumm sind die Wälder,
Feuermann tanzet über die Felder!

Nimm dich in acht!
Eh‘ du erwacht,
Holt dich die Mutter
Heim in die Nacht!“

Mit diesem Spruch kann die Regentrude geweckt werden. So hat es Theodor Storm in seinem gleichnamigen Märchen geschrieben. Als ob er eine Lehre über ökologisches Gleichgewicht und Heidentum hätte verfassen wollen, ist der tiefere Sinn des Märchens, dass es verheerende Dürre nur gibt, wenn die Menschen die Regentrude nicht mehr besuchen und ihr Gaben mitbringen, ihr also opfern. Dann schläft sie einsam ein und es regiert der Feuermann mit ernte- und saatvernichtender Hitze. Interessanterweise bekommen die Menschen nicht nur Regen von der Trude, sondern auch andere Gegengaben. So erhielt die Urahne etwas Wiesenhonig von ihr. Daraus bereitete sie einen Met, den Maren jetzt als Wegzehrung bekommt, als sie loszieht, die Regentrude erneut zu wecken. Denn der Weg zur Trude, den Maren mit Andrees nehmen muss, ist kein Spaziergang:

„Plötzlich blieb Maren stehen und lehnte sich mit geschlossenen Augen an den Stamm einer Weide. »Ich kann nicht weiter«, murmelte sie; »die Luft ist lauter Feuer.« Da gedachte Andrees des Metfläschchens, das sie bis dahin unberührt gelassen hatten. – Als er den Stöpsel abgezogen, verbreitete sich ein Duft, als seien die Tausende von Blumen noch einmal zur Blüte auferstanden, aus deren Kelchen vor vielleicht mehr als hundert Jahren die Bienen den Honig zu diesem Tranke zusammengetragen hatten. Kaum hatten die Lippen des Mädchens den Rand der Flasche berührt, so schlug sie schon die Augen auf. »Oh«, rief sie, »auf welcher schönen Wiese sind wir denn?«

Das Foto zeigt die staubige Stoppelfeldweite auf der Halbinsel Schwansen am Langbett von Karlsminde. Die Getreideernte muss hier zur Zeit nicht wegen Regen unterbrochen werden, wohingegen der Süden im Regen ertrinkt. Wie immer hat alles zwei Seiten: Die Touristen freuen sich über das tolle Urlaubswetter, aber nicht nur die Bäume fangen schon an, unter den Hochsommertemperaturen und der Trockenheit zu leiden. Wer den Weg nach Karlsminde und anderen interessanten Großsteingräbern in der Nähe beschrieben haben möchte und noch etwas Met als Wegzehrung oder Opfergabe braucht, kann gern bei uns nachfragen. Und natürlich haben wir auch Tipps für Regenwetter, falls jemand inzwischen die Regentrude mit dem Spruch geweckt hat! 🙂

Das Langbett, ein langgezogenes Großsteingrab aus vielen großen Findlingen in voller Länge. Auf der Erdanschüttung, die sich inmitten der Findlingsumrandung befindet, wachsen mehrere mächtige Eichen.

Lederduft

Juli 24, 2014 in Warenangebot

Von nicht wenigen Kunden, die unseren Laden betreten, hören wir bei deren Hereinkommen Kommentare über „angenehme Gerüche“. Wir selbst haben unsere Nasen schon daran gewöhnt. Aber auch eine Stammkundin meinte einmal, dass wir etwas Neues im Programm hätten, denn es röche anders. Es war die Kräuterlieferung. 🙂

Momentan ist der Geruch nach Leder dominant, denn im Hinterraum werden Gürtel gefertigt. Dazu schneiden wir die benötigten Breiten zurecht und nieten dann die Beschläge fest. Einige Gürtel machen wir komplett fertig, bei anderen wird das Riemenendstück erst nach individuellem Taillenumfang des Käufers gekürzt und vernietet.

Slawischer Gürtelbeschlag, der an einem naturfarbenen Lederriemen auf einem kleinen Amboss liegt.

Neben dem Amboss liegen Werkzeuge zum Zschneiden und Vernieten der verschiedenen Gürtelbeschläge. Neben dem ganzen ist auf dem Foto eine Keramiktasse mit Kaffee zu sehen.

Wir haben die sehr verschiedenen Beschläge nicht in Massen vorrätig, und nicht jeder Wunsch ist in jeder Lederfarbe erfüllbar – aber schaut doch mal herein, was hier jetzt herumhängt und aktuell den Ladenduft prägt. 😉

Nach Starigard in Wagrien…

Juli 18, 2014 in Veranstaltungen

…führt es uns an diesem Wochenende. Wohin??? Der Ort der Veranstaltung, an der wir teilnehmen werden, liegt tatsächlich in Schleswig-Holstein: Starigard ist der alte Name von Oldenburg in Ostholstein. Dort am Wallmuseum finden jetzt die Slawentage statt. Wir freuen uns, dort alte und neue Bekannte zu treffen und sind sehr gespannt auf die neuen Bauten auf dem Gelände des Museums.

Slawentage-Plakat mit Reiter vor einem See

Von Schleswig aus ist die Strecke nach Oldenburg heutzutage kein lebensgefährliches Reiseabenteuer durch den Eisenwald, den Isarnho. Sie ist allerdings so lang, dass wir mit Sack und Pack am Freitag losfahren und am Samstag, dem 19.Juli 2014 den Laden geschlossen haben. Am Montag, dem 21. Juli sind wie wieder in Schleswig anzutreffen.

Neulich war ein Artikel in der Zeitung, in dem es um eine mögliche Zweisprachigkeit in Holstein im Frühmittelalter ging. Ein interessantes Thema – das macht unsere Reise doch gleich viel exotischer! 😉

Wir sehen uns!

 
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