von Martje

Frohe Feiertage!

Dezember 22, 2014 in Das Haus im Lollfuß 15, Der Jahreskreis, Öffnungszeiten von Martje

Die warm leuchtende Schaufensterfront unseres Ladens bei Dunkelheit mit Tannen-Licht-Girlande darüber.

In den letzten Wochen war unser Laden gut beleuchtet, damit wir jetzt in der dunklen Jahreszeit auch zu finden sind. Aber nun werden die Tage, wenn auch unmerklich, wieder länger – es ist Mittwinter, es ist Julzeit.

Statt mit Schnee wird unsere Gegend zur Zeit mit viel Regen und ordentlich Wind bedacht – die wilde Jagd tobt durch die beginnenden Rauhnächte! Ob sich die Julenisse überhaupt aus ihren Verstecken trauen, um sich die für sie aufgestellte Grütze zu holen? 🙂

Allen anderen, die sich bei diesem Wetter heraustrauen: Wir haben am 24.12. von 10 bis 14 Uhr geöffnet, ebenso am 27. und 31.12. Am Montag und Dienstag, 29. und 30. 12., sind wir ganz normal von 10 bis 18 Uhr im Laden.

von Martje

Ein Julbock!

Dezember 21, 2013 in Der Jahreskreis von Martje

ein Julbock, der aus einer hölzernen Honigwabenpresse auf vier Beinen besteht, über die ein Rentierfell gelegt ist und das einen Kopf aus einem zweigabeligen Baumstammstück hat, über dessen zwei Astgabeln große Rohhörner gestülpt sind

Dieser Julebuk steht in der Halle hinter unserem Laden. Es ist ein ganz besonderer Bock: Er ist nicht aus Stroh wie seine Kollegen aus Skandinavien(*), sondern sein Körper besteht aus einer alten Honigwabenpresse. Die stand dort herum und musste daher in unsere Feierdekoration integriert werden. Am linken Bein ist die Kurbel angetüdert, die den Druck auf eine Pressplatte erzeugt und unter der jetzt der Holzkopf festklemmt. Ein paar gutgelaunte Julfeiervorbereiter haben den Kopf noch etwas in Form gebracht, ihn mit Thorshammer und Bronze geschmückt und die langen Astgabeln mit großen Hörnern(**) versehen. Die waren hier ebenso wie das Rentierfell schnell zur Hand. So steht er jetzt beim Ofen(***) und wird uns durch die Mittwinternacht und die Rauhnächte begleiten.

Und was zufälligerweise so alles passt:

(*)Das Stroh, aus dem ein Julebukk eigentlich besteht, ist ein Symbol der Fruchtbarbeit für die nächste Getreideernte. Wir haben zwar keine Felder, aber Bienen – und der Rumpf dieses Bocks spielt bei der Honigernte eine Rolle. So trägt er ebenso symbolisch die Ernte des Sommers in sich. 🙂

(**)Nein, niedlich ist dieser Bock nicht, aber laut dem Wikipedia-Artikel über Julböcke kann ein richtiger Julbock auch dämonische Züge aufweisen. Schließlich ist ja auch die Zeit der Wilden Jagd.

(***) Der traditionelle Platz für Julböcke im Haus. Aha! 😉

Wir wünschen Euch allen ein frohes Julfest
und besinnliche Rauhnächte!

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