Autorenabend mit GardenStone am 14. Mai 2014

Mai 4, 2014 in Veranstaltungen

Am Mittwoch, dem 14.5.2014, wird der Autor GardenStone bei uns sein. Vielen ist er bekannt durch seine zahlreichen Veröffentlichungen wie „Göttin Holle“ , „Germanischer Götterglaube“, „Wilde Jagd und Wütendes Heer“, „Die Rückkehr der Göttin Nehalennia“ und andere.
An diesem Abend geht es jedoch um Werke, an denen er nicht mitgeschrieben hat. Der Titel seines Vortrages, der um 19.00 beginnt, lautet

„Guten Tag!
Welche Edda darf es sein?
(Hintergründe – Übersetzungen – Empfehlungen)“

Die „Eddas“ als Teil der umfangreichen isländischen Literatur haben auch außerhalb der Literaturwissenschaft für viele Menschen eine bedeutende Rolle. Oft wird sowohl in der Wikinger-Szene als auch unter modernen Heiden das eine oder andere Edda-Zitat herangezogen. Da geht es beispielsweise um Rekonstruktion vorchristlicher Traditionen und die verschienenen skandinavischen Götter und Wesenheiten, um urtümliche altnordische Benennungen, um islandtypische Adaptionen auch auf dem Kontinent verwendeter Sagenkreise und das Ausfüllen von Wissenslücken in der Geschichtsschreibung. Aber was ist „die Edda“ denn nun genau?

Viele wissen ja bereits, dass es sich dabei nicht um ein einzelnes, in sich geschlossenes Werk handelt, und erst recht nicht um ein „heiliges Offenbarungsbuch“. Zudem kommen, wie bei jedem Werk, das von verschiedenen Leuten aus einer alten Sprache übersetzt wird, merkwürdige Unterschiede bei den einzelnen Übersetzungen vor. Was es alles rund um das Thema „Edda“ an interessanten Fakten gibt, wird uns GardenStone in seinem ca. 1,5 Stunden dauernden Vortrag vermitteln.

Das Platzangebot ist begrenzt, daher ist eine vorherige Anmeldung erforderlich:

Beowulf Schleswig, Lollfuß 15, 24837 Schleswig
Telefon: 04621-9897692, Mail: beowulf [Ætt] neunholz.de

Eintritt frei, Getränke vorrätig, Spende für den Vortragenden erbeten.

Auf einem Plakat, das eine mittelalterliche Handschrift mit Miniaturen zeigt, liegen verschiedene Buchausgaben von Edda-Übersetzungen.

Seit langem einmal…

April 22, 2014 in Allgemein

…werden wir ein paar Tage nicht geöffnet haben, nämlich am 24., 25. und 26. April. Normalerweise haben wir ja sogar an den Wochenenden, an denen wir auf Märkten sind, am Samstag den Laden auf, so dass sich niemand die Nase an einer geschlossesnen Tür stößt. Aber nun packen wir alle unsere Sachen ins Auto und werden Donnerstag, Freitag und Samstag nicht im Lollfuß anzutreffen sein, sondern auf einer Veranstaltung des Eldaring. Am Montag, dem 28. April, sind wir wieder zu den normalen Öffnungszeiten Im Laden.

Blick in die geöffneten Hintertüren unseres Transporters auf ein Chaos aus Körben mit und ohne Ware, Holzkisten, Tischböcken, Planen, hölzernen Zeltplanken, Seilen und Tüchern.

 

Stammtisch bei Beowulf

April 1, 2014 in Veranstaltungen

Das Logo des Vereins: ein Kreis, der innen ein Kreuz hat, dessen Enden an den Berührungsstellen mit dem Kreis jeweils in drei Zweige verästelt sind.

Wie einige bereits mitbekommen haben, bewerben und organisieren wir einen Stammtisch des Eldarings als lockeres Treffen rund um die Themen Heidentum, Mythologie und Asatru. Dieser ist immer am ersten Mittwoch des Monats, jetzt also am 2. April. Meistens gibt es ein Thema, zu dem ein kleiner Vortrag oder eine Diskussionsanregung vorbereitet wurde, manchmal hat sich ein gemeinsames Gesprächsthema aus aktuellem Geschehen herauskristallisiert und ab und zu haben wir auch einfach nur geklönt.

Weil so ein Stammtisch ein Ort sein soll, an dem sich Leute kennenlernen, um dann später vielleicht gemeinsam etwas zu unternehmen, haben wir bisher immer Wert auf eine öffentliche Lokalität gelegt. Dazu kommt, dass einige direkt nach der Arbeit hinzukommen und etwas essen wollen. Daher trafen wir uns in Schleswig bisher im Patio, was sich in der selben Straße wie unser Beowulf-Laden befindet und bei dem die Küche sehr gut ist. Da letzteres kein Geheimnis ist, wird das Patio fast immer gut besucht. Das schränkt die Möglichkeiten für Diskussionen mit mehr als fünf Leuten leider oft sehr ein.

Nun treffen wir uns diesen Monat bei uns am Kamin. Das ist nicht so privat wie bei irgendwem auf dem Sofa. Auch wenn wir wegen der Verzehrmöglichkeiten neue Wege gehen müssen, ist dieser Ort auf jeden Fall für interessante Gespräche etwas besser geeignet als die lange Tafel aus zusammengeschobenen Tischen im Patio.

Wie immer ist dieser Termin im Forum des Eldaring bekanntgegeben. Die Zeit bleibt die selbe, ab 18.30 geht´s los.
Wir freuen uns auf Euch!

 

Historisch alles im grünen Bereich

März 26, 2014 in Warenangebot, Wikinger

Wir haben unser Angebot an Gewürzen in bunten Tüten verpackt, die viele ja schon kennen. Es gibt rote, grüne und braune Tüten. Die Farbigkeit soll allerdings nicht nur schick sein, sondern hat auch etwas zu bedeuten:

Die Gewürzmischungen, die in den grünen Tüten sind, bestehen ausschließlich aus Kräutern (Wurzeln, Blätter, Samen oder Blüten), die in Nordeuropa schon im Frühmittelalter hier wuchsen und dann wohl auch von einigen Wikingern verwendet wurden. Wer also Spaß am Kochen auf historischen Veranstaltungen hat, ist mit der auf dem Foto gezeigten Zusammenstellung absolut im grünen Bereich! 😉

Auf einer Holzbank befinden sich zwei Kochtöpfe aus Ton, ein Holzlöffel mit geschnitztem Pferdekopf und einige grüne Gewürztüten. Diese sind jeweils zu dritt in durchsichtige Zellophanbeutel verpackt, die mit Juteschleifen dekorativ zugebunden sind.

Zur Klärung der Frage, was für heimische Kräuter denn in der Wikingerküche verwendet wurden, liegt es nahe, sich die nordeuropäische Pflanzenwelt anzuschauen. Nordeuropa ist botanisch gesehen allerdings ein gefährlich ungenauer Begriff! Die Vielfalt der Pflanzen hat sich als Anpassung an ganz unterschiedliche Standorte entwickelt. Wer die Geologie Schleswig-Holsteins kennt, weiß um die unterschiedlichen, durch die Eiszeiten geschaffenen Böden, die in der Nähe Haithabus die Landschaft bilden. Zu der Bodenbeschaffenheit kommen die Einflüsse der maritimen Klimazone und des „Kleinklimas“: Nährstoffe, Sonne und Schatten, Feuchtigkeit und Trockenheit. Auf einer Heide wachsen daher ganz andere Pflanzen als in einem Buchenwald. Südöstlich von Hamburg, fast genau entlang der Elbe, herrschen dann schon kontinentale Klimaeinflüsse vor: Da wächst vieles, was wir hier auf dem Südende der jütischen Halbinsel vergeblich suchen. Auf dem Skandinavischen Festland gibt es dann ab Südschweden nicht mehr die Wälder, die wir hier als heimisch bezeichnen, aber das Reich der Wikinger erstreckte sich noch viel weiter nördlich! Klar, dass es unter diesen Gesichtspunkten nahezu unmöglich ist, Gewürze anzubieten, die damals sowohl in Haithabu als auch auf Island Verwendung fanden. (Wer unbedingt will, bekommt bei uns auch Islandmoos…)

Die „heimischen“ Zutaten in den grünen Tüten sind daher nicht überall „im Wikingerland“ zu finden, aber es finden sich in diesen Gewürzmischungen keine exotischen Pflanzen, die den Winter hier nicht überleben würden oder die gar aus Vinland stammen. 🙂

Ideen für die Verwendung dieser Würzmischungen kommen beim Schnuppern, und wer neben den kleinen Tipps auf den Tütenbeschreibungen handfeste wikingerzeitliche Rezepte benötigt, findet sie in diesem Buch.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

Frühlingsaktion „Wikinger-Scheck“ des Stadtmanagements Schleswig

März 21, 2014 in Allgemein

 

Das Stadtmanagement Schleswig macht Euch mit unserer Hilfe zu Yachtbesitzern! 😉 Im Rahmen einer Frühlingsaktion haben wir kürzlich hundert kleine Amulette mit Wikingerschiff-Motiv verpackt und an das Team vom Stadtmanagement geliefert. Diese Anhänger aus Zinn werden nun an verschiedenen Tagen als „Give-Aways“ verteilt. Die Aktion dient der Bekanntmachung des Wikinger-Schecks, der in Kürze auch bei uns akzeptiert werden wird!

 

Ein Wikingerschiffsmodell auf einer Holzfläche. Im Boot liegt ein Haufen kleine Verpackungen aus Zellophan mit Papieretikett, in denen sich Zinnamulette in Form eines Wikingerschiffes befinden.

 

Die Etiketten wurden von uns mit einem maritimen Gruß versehen. 🙂

 

Detailbild der Schiffsladung: Die kleinen Wikingerboot-Amulette sind in den Tüten zu erkennen, auf dem Etikett steht: Frischen Rückenwind und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünschen Ihnen das Stadtmanagement Schleswig-Schlei und Beowulf Schleswig.

 

Sowohl bei uns im Laden wie auch in unserem Online-Versand Asatru-Shop.de gibt es dieses Motiv übrigens auch in edleren Materialien wie aus Bronze oder Silber.

 

 

 

Schleigold

März 16, 2014 in Ausflugstipps, Umgebung

Die letzten Beiträge auf dieser Seite haben sich alle mit der Stadt, unserem Laden oder unserem Onlineshop beschäftigt. Da wird es Zeit, mal wieder einen Blick auf unsere schöne Umgebung hier direkt an der Schlei zu werfen. 🙂

Sonnenuntergang am Ufer der Schlei, im Vordergrund ein blattloser Busch, im Hintergrund des Blickes nach Westen sind die Ufer der Stexwiger Enge und die drei höchsten Gebäude Schleswigs zu erkennen: Der Wikingturm, der Domturm und der Fernsehturm Schliekieker.

Wer auch so einen Sonnenuntergang erleben möchte, sollte sich im Frühjahr zur passenden Uhrzeit an der Steilküste bei Weseby aufhalten. Dort ist es auch zu anderen Jahres- und Tageszeiten schön. Der Blick über die Große Breite (ein sehr breiter Teil der Schlei) hinweg nach Westen lässt im Hintergrund die drei höchsten Gebäude von Schleswig erkennen: Links der Wikingurm, in der Mitte der Turm des Doms, in dem merkwürdig unbiblisch erscheinende Deckenmalereien wahlweise als Hexen oder auch als Freya und Frigga bezeichnet werden, und rechts der Fernsehturn „Schliekieker„.

 
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