von Ralf

Laden wieder geöffnet!

April 19, 2020 in Allgemein, Öffnungszeiten von Ralf

Liebe Freunde, liebe Kunden,

ab morgen, Montag den 19.04.2020 ist unser Ladengeschäft wieder ab 10:00 Uhr geöffnet und wir freuen uns auf Euren Besuch!

Laut Landesverordnung des Landes Schleswig-Holstein darf sich maximal eine Person je 10 m² im Laden befinden, bei 80 m² wären das somit acht Personen, abzüglich zwei Mitarbeiter ergibt höchstens sechs Kunden gleichzeitig. Also kommt bitte nicht gleich mit der Großfamilie oder der kompletten Wikingergruppe im Schlepp zu uns… 😉

Ob Ihr uns mit oder ohne Maske besucht, überlassen wir Euch – noch ist das nicht vorgeschrieben. Bemüht Euch aber bitte, den vorgeschriebenen Abstand von mindestens 1,50 m zu wahren und bei jeglichen Erkältungsanzeichen lieber zu Hause zu bleiben, dann haben wir alle eine Chance auf Gesundheit!

 

von Ralf

Der Corona-Virus und seine Folgen für uns

März 19, 2020 in Allgemein von Ralf

Glücklicherweise sind wir bisher nicht ersthaft erkrankt, aber die wirtschaftliche Situation läßt uns momentan nicht gerade besonders ruhig schlafen…

Den nachfolgenden Text haben wir bereits vor zwei Tagen bei Facebook gepostet. Bis heute wurden damit über 11.000 Personen und knapp 4000 Interaktionen erreicht. Möglicherweise ist der Inhalt inzwischen auch bei dem einen oder anderen Politiker angekommen und es wird vielleicht einmal geprüft, ob eine gemeinnnützige, öffentlich-rechtliche Institution in kommunaler Trägerschaft, wie die Förde Sparkasse mit einer solchen Aktion wirklich gemeinnützig handelt. Einige der Kommentatoren benutzten das harte Wort „Abzocke“ und andere formulierten etwas eleganter „Die damals mit Steuergeldern geretteten Banken revanchieren sich“. Mehrfach wurde auch das „Milliardenschwere Hilfspaket für Unternehmen“ der KFW erwähnt, aber die KFW Kredite werden nur über die Banken vergeben und weil die kaum etwas daran verdienen, versucht man dort lieber sein eigenes, völlig überteuertes Zeug zu verkaufen, aber lest selbst:

Auf Grund der behördlich angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus wurden bereits die meisten Marktveranstaltungen des Frühjahrs abgesagt und nun auch noch unser Laden geschlossen. Die Einnahmen des Onlineshops können diese Verluste bei weitem nicht auffangen, daher baten wir unsere Hausbank, die „Förde Sparkasse“ wegen der überall angepriesenen „Corona-Hilfen“ um Rückruf und dieser erfolgte heute. In dem Telefonat wurde uns ein fantastisches Angebot unterbreitet: Für nur 17 % Zinsen könne man uns kurzfristig, ganz unbürokratisch (und sicher auch ganz uneigennützig…) einen Kredit zur Verfügung stellen! Und siehe da: Im Preisaushang finden sich tatsächlich 17,29 % für „geduldete Kontoüberziehung“ und 11,79 % für die „eingeräumte Kontoüberziehung“, aber für letzteres sind wir offensichtlich nicht solvent genug! Desweiteren erhielten wir eine Telefonnummer der Investitionsbank S-H (die uns bereits bekannt war…), um uns dort beraten zu lassen. Die IB S-H hatte uns vorher an die Hausbank verwiesen, da sie sich nur als beratendes Förderinstitut versteht und selbst gar keine Mittel herausgibt, aber das macht ja nix… Eine weitere „Corona-Hilfe“ für Kleinunternehmen unterbreitet übrigens der „TourismusCluster.SH„. Auf der Website werden die Voraussetzungen genannt, da ist die Rede von „Ausreichender Eigenkapitalbasis“ oder „Nachhaltiger Kapitaldienstfähigkeit“ und als Ergänzung wird auch eine „mögliche, stille Beteiligung“ erwogen…

Soviel spannende Möglichkeiten, welche sollen wir nur wählen?


Dieses Schild hängt nun bei uns am Schaufenster:

 

An den verfügbaren Hilfsangeboten hat sich bis heute leider nichts geändern und wie uns glaubhaft versichert wurde, halten sich nicht einmal alle Finanzämter an die Vorgaben Ihres obersten Dienstherren, die Einkommensteuervorauszahlungen für betroffene Unternehmen auszusetzen. Nahezu sämtliche Ankündigungen von Hilfsleistungen für Kleinunternehmer durch Politiker erwiesen sich bisher als heiße Luft! Solange hier immer wieder Kredite ins Spiel gebracht werden, die ganz regulär über die Hausbanken nach den Kreditvergaberichtlinien „Basel 2“ vergeben werden, ist damit keinem Künstler, keinem Kneipeninhaber und auch keinem anderen Kleingewerbler geholfen!

von Ralf

Haus „Mjölnir“ – der Professor und die Schleswiger Nachrichten

Januar 28, 2020 in Allgemein von Ralf

Am 28.01.2020 titeln die  „Schleswiger Nachrichten“:
„Historiker protestiert: Bauprojekt in Schleswig: Wirbel um den Namen „Mjölnir“  „

Hintergrund ist ein Bauvorhaben der Grundstücksgesellschaft Manke in Schleswig auf dem ehemaligen Kasernengelände „Auf der Freiheit“. Manke plant, dort mehrere Gebäude zu errichten und das Haupthaus, ein 7-stöckiger Turm, sollte den Namen „Mjölnir“ tragen.

Im Exposee las sich dazu (Stand 28.01.2020):

„Der Turm ‚Mjölnir‘ mit seinen 15 limitierten Ausnahme-Eigentumswohnungen glänzt wie Thors Hammer in der Abendsonne. Durch ein Lichtband, das vom Erd- bis über das Staffelgeschoss leuchtet, wird er auch nachts zum neuen Wahrzeichen der Stadt. (…) Die Aussicht aus dem Turm „Mjölnir“ nimmt Sie mit auf eine Weltreise der immer neuen Impressionen von Schleswig, dem Hafen und der Schlei.“

Nun ging wohl sowohl Manke wie mutmaßlich auch den Schleswiger Nachrichten eine Mail des Flensburger Historikers Prof. Dr. Gerhard Paul zu, in der er sich über den Namen „Mjölnir“ empörte, weil dieser Begriff dem wohl bekanntesten Grafiker und Karikaturisten der Nazizeit, Hans Herbert Schweitzer, als Künstler- und Deckname diente. Der professorale Vorwurf an Manke lautete, dass dieser Begriff nun überhaupt nicht in unsere Zeit passe, diese Namensgebung unpassend sein und auf rechtsextreme Immobilienkäufer abziele.

Die Firma Manke beruft sich daraufhin auf Unwissenheit, will den Begriff aus ihrer Projektbeschreibung streichen und versichert, dass politische Hintergründe ganz bestimmt keine Rolle gespielt hätten. Dafür  erhält sie Applaus vom Professor, der nochmal betont, „alles andere hätte ein schlechtes Licht auf Schleswig und auf Manke-Bau geworfen“. (Inzwischen wurde das Exposee überarbeitet, der geplante Turm heißt nun „54° Nord“)

Illustriert wird dieser Zeitungsartikel des Redaktionsleiters der Schleswiger Nachrichten, Alf Clasen, von einer Zeichnung eines schwedischen Thorhammer-Amuletts, welche im Wikipedia Eintrag zu „Mjölnir“ zu finden ist. Auch die Bezeichnung „Kriegshammer“ im Artikel (ein Begriff, der für dieses mythologische Weihe- und Kultgerät mit dem Namen Mjölnir eher unpassend ist!) lässt auf Wikipedia schließen, dort wird dieses Wort verwendet, in Fachliteratur zum Thema findet sich dieses Wort hingegen nicht.

Echte Recherche hätte dagegen bedeutet, sich im Wikingermuseum Haithabu die Beschreibung der dort zu sehenden und als Mjölnir bezeichneten Thorshammer-Amulette anzusehen, ein Gespräch mit der Museumsleitung zu führen oder bei uns nachzufragen, ob man mal kurz einen Blick in die angebotene Fachliteratur werfen dürfe. So ist das jedenfalls nicht der seriöse Journalismus, der von den SN erwartet wird!

Aber zurück zum Anliegen von Prof. Paul. Es stellt sich die Frage, ob auch die „Asgaard“ Brauerei oder das Restaurant „Odins“ in Haddeby angeschrieben wurde – wir von „Beowulf“ Schleswig haben jedenfalls kein Schreiben bekommen, dabei sind alle drei Namen auch in der Nazizeit ge- bzw. missbraucht worden (und werden es bis heute). Was sollen wir unwissenden Laien denn nun tun, Herr Professor? Müssen wir jetzt nicht nur unsere Firmennamen ändern, sondern auch unseren gesamten heutigen Sprachgebrauch überprüfen, ob sich darin nicht eventuell schon von den Nazis benutze Begriffe finden, welche der germanischen Mythologie entspringen? Was machen wir nun beispielsweise mit den Wochentagen, ist es noch erlaubt, den Donnerstag nach dem germanischen Gott Donar zu benennen? Dürfen Jäger noch ihr „Waidmanns Heil!“ oder Angler ihr „Petri Heil!“ benutzen? Wer denkt, dass durch Vermeidung von bestimmten Begriffen irgend etwas gegen Nazis untenommen wird, sollte sich auch gegen Schäferhundhaltung oder vegetarische Ernährung engagieren und nicht nur Baufirmen belehren. Es gäbe noch viele weitere Beispiele, aber keines davon würde diese Welt auch nur ein Stückchen besser machen, deshalb belassen wir es dabei.

Der Wikingerstadt Schleswig würde es gut zu Gesicht stehen, das Thema nordische / germanische Mythologie zu interessanter und aufklärender Information zu nutzen, denn tatsächlich wurde und wird dieses Thema politisch missbraucht! Nur leider wird hier durch unsachliche Berichterstattung der SN und einseitige Betrachtung eines vielschichtigen Themas wieder einmal sämtlichen Menschen, welche ein Thorshammer-Amulett tragen oder sich aus religiösen oder kulturellen Gründen mit der germanischen Mythologie befassen, eine Nähe zum Rechtsextremismus unterstellt.

 

Ähnlich dem Baustellen-Warnschild wehrt in dieser Grafik ein behemlmter Wikinger mit der Hand jemanden ab.

Nachtrag vom 31.01.2020:

Auch der SH:Z Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag GmbH & Co. KG zu dem die Schleswiger Nachrichten gehören, hätte bei diesem Thema allen Grund vor seiner eigenen Tür zu kehren. Bereits 2014 rügte der NDR die Presse im nördlichsten Bundesland mit den Worten „Aufarbeitung der NS-Vergangenheit ungenügend“ und erwähnte dabei explizit auch die Schleswiger Nachrichten. Deshalb lautet unsere Frage nun an die SN: Was ist seitdem geschehen und welches diesbezügliche Konzept gibt es für die Zukunft?

von Ralf

2. Advent

Dezember 7, 2019 in Öffnungszeiten von Ralf

Am Sonnabend (Samstag für die Auswärtigen… 😉 ) 07.12.2019 sind wir mal unterwegs und der Laden ist dann zu.

Dafür verzichten wir in der Adventszeit auf unsere montäglichen Winterruhetage und haben am 09., 16. und am 23.12.2019 ganztägig, also jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, für Euch geöffnet.

Bis bald!

von Martje

Aktuelles von unserem Onlineshop Beowulf-Shop

Dezember 3, 2019 in Allgemein von Martje

Vier Fotos zu einer Collage: Vor einem Regal mit vielen unaufgefalteten Pappkartons albert eine Person fratzenmachend herum.Seit Beginn im Jahr 2009 achten wir darauf, für unseren Onlineshop www.beowulf-shop.de plastikfrei und mit so wenig Verpackung wie möglich zu versenden. Aktuell ist die Zahlung mit Paypal zwar nur über einen Umweg möglich, weil wir das Paypal-Modul gerade reparieren, aber wir sind ansonsten hochmotiviert, Eure Bestellungen zu packen! 😉

von Martje

Tag der Archäologie 2019

November 8, 2019 in Öffnungszeiten, Veranstaltungen von Martje

Am 9. November 2019, ist es wieder soweit: Hier in Schleswig in der A. P. Møller-Skolen in der Fjordallee 1 findet der „Tag der Archäologie in Schleswig-Holstein“ statt.

Logo der veranstaltung, bei dem das Spatenblatt aus dem Buchstaben G gebildet wird.

An diesem Tag gibt es verschiedene Vorträge rund um die Archäologie in dieser Region. Außerdem werden sowohl der diesjährige Archäologie-Preis als auch die „Die goldene Schaufel“ verliehen und im Foyer werden verschiedene Bücher- und Infostände aufgebaut. Auch der „Fund des Jahres“ wird gezeigt, und in den Pausen ist es möglich, Funde durch Mitarbeiter des Archäologischen Landesamtes bestimmen zu lassen. Der Eintritt ist frei.

Weil das Programm tagesfüllend ist, haben wir an diesem Tag den Laden im Lollfuß geschlossen. Sehen wir uns auf dem Archäologietag? 🙂

Noch etwas: Am Dienstag, den 12.11.2019 haben wir den Laden wieder geöffnet, dann aber ausnahmsweise nur bis 15.30 h. Danach geht die Woche normal weiter und wir bloggen auch mal wieder über anderes als Öffnungszeiten. 😉

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