von Martje

Stammtisch bei Beowulf

April 1, 2014 in Eldaring Heidenstammtisch, Veranstaltungen von Martje

Das Logo des Vereins: ein Kreis, der innen ein Kreuz hat, dessen Enden an den Berührungsstellen mit dem Kreis jeweils in drei Zweige verästelt sind.

Wie einige bereits mitbekommen haben, bewerben und organisieren wir einen Stammtisch des Eldarings als lockeres Treffen rund um die Themen Heidentum, Mythologie und Asatru. Dieser ist immer am ersten Mittwoch des Monats, jetzt also am 2. April. Meistens gibt es ein Thema, zu dem ein kleiner Vortrag oder eine Diskussionsanregung vorbereitet wurde, manchmal hat sich ein gemeinsames Gesprächsthema aus aktuellem Geschehen herauskristallisiert und ab und zu haben wir auch einfach nur geklönt.

Weil so ein Stammtisch ein Ort sein soll, an dem sich Leute kennenlernen, um dann später vielleicht gemeinsam etwas zu unternehmen, haben wir bisher immer Wert auf eine öffentliche Lokalität gelegt. Dazu kommt, dass einige direkt nach der Arbeit hinzukommen und etwas essen wollen. Daher trafen wir uns in Schleswig bisher im Patio, was sich in der selben Straße wie unser Beowulf-Laden befindet und bei dem die Küche sehr gut ist. Da letzteres kein Geheimnis ist, wird das Patio fast immer gut besucht. Das schränkt die Möglichkeiten für Diskussionen mit mehr als fünf Leuten leider oft sehr ein.

Nun treffen wir uns diesen Monat bei uns am Kamin. Das ist nicht so privat wie bei irgendwem auf dem Sofa. Auch wenn wir wegen der Verzehrmöglichkeiten neue Wege gehen müssen, ist dieser Ort auf jeden Fall für interessante Gespräche etwas besser geeignet als die lange Tafel aus zusammengeschobenen Tischen im Patio.

Wie immer ist dieser Termin im Forum des Eldaring bekanntgegeben. Die Zeit bleibt die selbe, ab 18.30 geht´s los.
Wir freuen uns auf Euch!

 

von Martje

Historisch alles im grünen Bereich

März 26, 2014 in Warenangebot, Wikinger von Martje

Wir haben unser Angebot an Gewürzen in bunten Tüten verpackt, die viele ja schon kennen. Es gibt rote, grüne und braune Tüten. Die Farbigkeit soll allerdings nicht nur schick sein, sondern hat auch etwas zu bedeuten:

Die Gewürzmischungen, die in den grünen Tüten sind, bestehen ausschließlich aus Kräutern (Wurzeln, Blätter, Samen oder Blüten), die in Nordeuropa schon im Frühmittelalter hier wuchsen und dann wohl auch von einigen Wikingern verwendet wurden. Wer also Spaß am Kochen auf historischen Veranstaltungen hat, ist mit der auf dem Foto gezeigten Zusammenstellung absolut im grünen Bereich! 😉

Auf einer Holzbank befinden sich zwei Kochtöpfe aus Ton, ein Holzlöffel mit geschnitztem Pferdekopf und einige grüne Gewürztüten. Diese sind jeweils zu dritt in durchsichtige Zellophanbeutel verpackt, die mit Juteschleifen dekorativ zugebunden sind.

Zur Klärung der Frage, was für heimische Kräuter denn in der Wikingerküche verwendet wurden, liegt es nahe, sich die nordeuropäische Pflanzenwelt anzuschauen. Nordeuropa ist botanisch gesehen allerdings ein gefährlich ungenauer Begriff! Die Vielfalt der Pflanzen hat sich als Anpassung an ganz unterschiedliche Standorte entwickelt. Wer die Geologie Schleswig-Holsteins kennt, weiß um die unterschiedlichen, durch die Eiszeiten geschaffenen Böden, die in der Nähe Haithabus die Landschaft bilden. Zu der Bodenbeschaffenheit kommen die Einflüsse der maritimen Klimazone und des „Kleinklimas“: Nährstoffe, Sonne und Schatten, Feuchtigkeit und Trockenheit. Auf einer Heide wachsen daher ganz andere Pflanzen als in einem Buchenwald. Südöstlich von Hamburg, fast genau entlang der Elbe, herrschen dann schon kontinentale Klimaeinflüsse vor: Da wächst vieles, was wir hier auf dem Südende der jütischen Halbinsel vergeblich suchen. Auf dem Skandinavischen Festland gibt es dann ab Südschweden nicht mehr die Wälder, die wir hier als heimisch bezeichnen, aber das Reich der Wikinger erstreckte sich noch viel weiter nördlich! Klar, dass es unter diesen Gesichtspunkten nahezu unmöglich ist, Gewürze anzubieten, die damals sowohl in Haithabu als auch auf Island Verwendung fanden. (Wer unbedingt will, bekommt bei uns auch Islandmoos…)

Die „heimischen“ Zutaten in den grünen Tüten sind daher nicht überall „im Wikingerland“ zu finden, aber es finden sich in diesen Gewürzmischungen keine exotischen Pflanzen, die den Winter hier nicht überleben würden oder die gar aus Vinland stammen. 🙂

Ideen für die Verwendung dieser Würzmischungen kommen beim Schnuppern, und wer neben den kleinen Tipps auf den Tütenbeschreibungen handfeste wikingerzeitliche Rezepte benötigt, findet sie in diesem Buch.

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit!

von Martje

Frühlingsaktion „Wikinger-Scheck“ des Stadtmanagements Schleswig

März 21, 2014 in Allgemein von Martje

 

Das Stadtmanagement Schleswig macht Euch mit unserer Hilfe zu Yachtbesitzern! 😉 Im Rahmen einer Frühlingsaktion haben wir kürzlich hundert kleine Amulette mit Wikingerschiff-Motiv verpackt und an das Team vom Stadtmanagement geliefert. Diese Anhänger aus Zinn werden nun an verschiedenen Tagen als „Give-Aways“ verteilt. Die Aktion dient der Bekanntmachung des Wikinger-Schecks, der in Kürze auch bei uns akzeptiert werden wird!

 

Ein Wikingerschiffsmodell auf einer Holzfläche. Im Boot liegt ein Haufen kleine Verpackungen aus Zellophan mit Papieretikett, in denen sich Zinnamulette in Form eines Wikingerschiffes befinden.

 

Die Etiketten wurden von uns mit einem maritimen Gruß versehen. 🙂

 

Detailbild der Schiffsladung: Die kleinen Wikingerboot-Amulette sind in den Tüten zu erkennen, auf dem Etikett steht: Frischen Rückenwind und immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel wünschen Ihnen das Stadtmanagement Schleswig-Schlei und Beowulf Schleswig.

 

Sowohl bei uns im Laden wie auch in unserem Online-Versand Asatru-Shop.de gibt es dieses Motiv übrigens auch in edleren Materialien wie aus Bronze oder Silber.

 

 

 

von Martje

Schleigold

März 16, 2014 in Ausflugstipps, Umgebung von Martje

Die letzten Beiträge auf dieser Seite haben sich alle mit der Stadt, unserem Laden oder unserem Onlineshop beschäftigt. Da wird es Zeit, mal wieder einen Blick auf unsere schöne Umgebung hier direkt an der Schlei zu werfen. 🙂

Sonnenuntergang am Ufer der Schlei, im Vordergrund ein blattloser Busch, im Hintergrund des Blickes nach Westen sind die Ufer der Stexwiger Enge und die drei höchsten Gebäude Schleswigs zu erkennen: Der Wikingturm, der Domturm und der Fernsehturm Schliekieker.

Wer auch so einen Sonnenuntergang erleben möchte, sollte sich im Frühjahr zur passenden Uhrzeit an der Steilküste bei Weseby aufhalten. Dort ist es auch zu anderen Jahres- und Tageszeiten schön. Der Blick über die Große Breite (ein sehr breiter Teil der Schlei) hinweg nach Westen lässt im Hintergrund die drei höchsten Gebäude von Schleswig erkennen: Links der Wikingurm, in der Mitte der Turm des Doms, in dem merkwürdig unbiblisch erscheinende Deckenmalereien wahlweise als Hexen oder auch als Freya und Frigga bezeichnet werden, und rechts der Fernsehturn „Schliekieker„.

von Martje

Das Eldaring Ostara-Treffen 2014

Februar 15, 2014 in Eldaring Heidenstammtisch von Martje

Wald im Frühjahr, noch ist der Boden unter den hohen Baumstömmen nicht von Laubdach beschattet und es wachsen dort jetzt lila blühende Lärchensporne.

Ostara ist ein spirituelles Fest des Eldarings, wo Nichtmitglieder die Möglichkeit haben, den Verein beziehungsweise seine Mitglieder in einem Umfeld ohne Vereinsverpflichtungen kennen zu lernen. Das Programm über die drei Tage findet sich als pdf-Datei hier.

Die Anmeldung für das Treffen findet sich als pdf-Datei auf der Seite von Homo Magi.

Das Treffen wird vom 24.04. bis 27.04.2014 auf Burg Bilstein stattfinden, die sicher vielen von Euch schon bekannt ist. Inzwischen ist die Jugendherberge unter neuer Leitung. Hier der Link zur Seite der Jugendherberge Burg Bilstein.

(Zum Öffnen der pdf-Datei empfehlen wir den kostenlosen Foxit-Reader: Hier herunterladen.)
von Martje

Der Hexenabend an Beowulfs Kamin

Februar 12, 2014 in Veranstaltungen von Martje

Wir bedanken uns zunächst sehr herzlich bei Carola Seeler und den rund 30 Gästen des Abends! Die Auswahl der gelesenen Passagen war ein interessanter Betrag zur Entstehung und zur Frage der „Rechtmäßigkeit“ von Hexenprozessen. Es wurde deutlich, dass sich die Autorin sehr gründlich mit dem Thema auseinandergesetzt hatte und so manches oberflächliche Bild durch die Darlegung von historischen Fakten geraderücken oder ersetzen konnte. Aber auch das Publikum zeigte sich als gut informiert, und so gab es in der anschließenden Diskussion interessante Wortbeiträge beispielsweise zu den Themen „Missionierung“ und „Schamanismus in Europa“. Die beiden Teilnehmer mit dem deutlichen Fachwissen für die Geschichte Islands wurden natürlich gleich für zukünftige Vorträge vorgemerkt… 😉

mehrere Bände des Buches Hexen, Schamanen und Priesterinnen im Wandel der Zei
Das Buch, aus dem gelesen wurde, ist nun bei uns zu erwerben. Wer jetzt erst merkt, was er oder sie verpasst hat, sollte sich die nächste Veranstaltung am 14.5.2014 dick in den Terminkalender eintragen. Als Gast wird dann der Autor Gardenstone in unserem Kaminsaal sein. Der macht was mit Büchern…

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